Fluse erklärt: Was macht eigentlich ein Tierheilpraktiker?

Wuff  allerseits...mein Frauchen ist ja Tierheilpraktikerin von Beruf. Wenn ich mit meinem Frauchen so durch`s Revier laufe, werden wir immer mal wieder gefragt: ,,Was macht ein Tierheilpraktiker eigentlich so genau?"

Frauchen und ich sind dann immer sehr erstaunt - scheint Frauchens Beruf also doch nicht so bekannt wie zuvor geglaubt.

 

Da ich mein Frauchen nun ja täglich mit all` meinen vier Pfoten tatkräftig unterstütze, habe ich mir nun überlegt das Fell an meinen Pfoten hoch zu krempeln und am Pc etwas über Frauchens Beruf in die Welt hinaus zu bellen...öh, zu schreiben *wedel, wedel*

 

Nachdem mein Bruder und ich Morgens anständig und außerordentlich gefrühstückt haben, fährt Frauchen mit dem Auto zu ihren vierbeinigen Patienten (manchmal haben sie aber auch nur zwei Beine und Federn) *knurr*

 

Frauchen nimmt sich immer viel Zeit für ihre Patienten, untersucht sie gründlich, schaut sich Blutbilder, Röntgenbilder oder Unterlagen von tierärztlichen Untersuchungen an. Dann spricht sie oft sehr lange mit den Zweibeinern ihres Patienten um die gesamte Krankengeschichte zu erfahren.

Manchmal nimmt mein Frauchen aber auch Blutproben, Urinproben, Häufchenproben oder Speichelproben von ihren tierischen Patienten mit um sie zur Untersuchung an ihr Labor zu geben.

 

Meist haben Frauchens Patienten schon eine lange Krankengeschichte hinter sich, sind durch chronische Erkrankungen belastet und schulmedizinisch austherapiert. Da hat Frauchen mit der alternativen Medizin oft gute Chancen dem armen Fellchen/ Federchen zu einem besseren Allgemeinbefinden zu verhelfen.

 

Achso - und die Sache mit der alternativen Medizin...was ist das denn eigentlich genau? Hiermit ist natürlich nicht nur die Gabe von "Zuckerkügelchen" (Globuli / Homöopathie) gemeint, oh nein. Zur alternativen Medizin zählen unter anderem auch die traditionelle chinesische Veterinärmedizin (TCVM), die Akupunktur, die Mykotherapie (Pilzheilkunde) und die Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) *Wau!*

Es gibt aber noch viele weitere "Helferlein" in Frauchens Berufsalltag. Zum Beispiel die Bioresonanz mit der Frauchen Unverträglichkeiten, Allergien aber auch Disharmonien im Körper feststellen und harmonisieren kann.

 

Und wer sich fragt, ob dieser tolle Beruf von jedem ausgeübt werden kann - ja,  - denn Frauchens Beruf ist leider nicht staatlich geregelt und jeder darf sich Tierheilpraktiker nennen. Wichtig ist es die weißen Schafe von den schwarzen Schafen zu unterscheiden und sich nach dem Ausbildungsstand des Tierheilpraktikers zu erkundigen. Da war mein Frauchen doch sehr vorbildlich und hat für 3 Jahre an der Akademie für Tiernaturheilkunde in Bad Bramstedt die Schulbank gedrückt.

 

Also, scheut Euch nicht zu fragen was ein Tierheilpraktiker in seinem Beruf so alles macht, sie "beissen" nämlich nicht.

Bis zum nächsten Mal,

Eure Fluse     

*Wuff*