Kleiner Helfer - Der Blutegel

Der Blutegel ist ein therapeutisches Wunder und kann bis zu 30 Jahre alt werden.

Er hat 3 strahlenförmig angeordnete Kiefer indem sich 80 Kalkzähnchen befinden.

 

Seine therapeutischen Fähigkeiten sind schon lange vor Christus bekannt gewesen. Der Blutegel war durch seinen "Ruhm" schon fast ausgerottet.

In Deutschland stehen die Wildformen unter Naturschutz.

 

Für die therapeutische Behandlung findet der medizinische Blutegel, Hirudo medicinalis welcher aus Kulturen oder Zuchten stammt Verwendung.

Seine therapeutische Wirkung erzielt der Blutegel durch seine vielen verschiedenen Substanzen in seinem Speichel:

Hirudin  welches die Blutgerinnung hemmt, antithrombotisch, gefäßkrampflösend und Lymphstrombeschleunigend wirkt. Eine weitere Substanz ist Calin. Calin verhindert dass die Blutplättchen aneinander kleben und ist verantwortlich für die lange Nachblutung (2 - 36 Stunden).

Das Egelin im Speichel des Egels hat die Eigenschaft Entzündungen und Schmerzen zu lindern.

 

Der Biss des Blutegel ist kaum wahrnehmbar, da sich in seinem Speichel eine betäubende Substanz befindet.

 

Eine Blutegelbehandlung dauert circa 1 Stunde. Der Egel nimmt bei seinem Einsatz circa 20 bis 50 ml Blut auf, genausoviel wird nachgeblutet. Dadurch wird die Wunde optimal sauber gehalten.

 

Einsatzgebiete für Blutegel beim Tier können Arthrose, Arthritis, Sehnenscheidenentzündungen, Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule, Spat, Schale, Spondylose, Kissing Spines, Hufrollenprobleme, akute Rehe, Prellungen, Druckstellen, Blutergüsse, Hüftgelenksdysplasie, akute Discopathien, Podotrochleose, Phlegmone, Abszesse, Bluthochdruck, Allergien u.v.m. sein.

Blutegel nach der Behandlung

Blutegel beim "lösen"