Was macht eigentlich ein Tierheilpraktiker?


Was macht eigentlich ein Tierheilpraktiker ūüĆĪso genau?
Und wie sieht so ein Termin eigentlich wirklich aus?ūü§Ē

Wer zum ersten mal f√ľr sein Tier die Hilfe eines Tierheilpraktiker in Anspruch nimmt, sollte f√ľr den ersten Termin ein wenig Zeit bereit stellen.
Genau genommen sprechen wir von einer Zeitspanne von 1 bis 2 Stunden. Dies unterscheidet den Tierheilpraktiker z.b. deutlich von der Arbeit eines Tierarztes.

Im Erstgespr√§ch werden die Daten des Patienten zusammen gefasst und genau die Krankengeschichte des Tieres vom Beginn der Krankheit bis zum Ist-Zustand notiert. Auch die Haltung, F√ľtterung, sowie Vorekrankungen und schulmedizinische Befunde werden in die Anamnese einbezogen. Zudem wird das Tier gr√ľndlich untersucht und wir nehmen uns die Zeit dem Besitzer gut zu zuh√∂ren und seine Fragen zu beantworten.

Nach dem Erstgespräch geht aber die eigentliche Arbeit des Tierheilpraktiker erst richtig los.
Alle Daten, Befundungen, Symptome und Untersuchungsergebnisse werden zusammen getragen und genau analysiert. 

Ein Therapieplan wird f√ľr den Patienten individuell erstellt.

Wenn wir die Zeit eines einzelnen Neupatienten zusammen rechnen, kommen wir da circa auf 2-4 Stunden Arbeit pro Fellnase, vielleicht kommt sogar auch noch Fahrtzeit f√ľr den Mobilen Einsatz dazu. Man kann sich dann ungef√§hr ausrechnen wie vielen Patienten man am Tag begleitend zur Seite stehen kann.
Manchmal gibt es auch sehr festgefahrene Praxisfälle an denen man etwas mehr beschäftigt ist, wie in meinem derzeitigen Fall.
Hier geht es um einen juvenilen Rassehund mit mehreren "Baustellen", wie eine Hyperkeratose des Nasenspiegels, Struvitsteine und einer Futtermittelunverträglichkeit.
Seit einigen Stunden qualmt mein Kopf zu diesem besonderen Fall, doch er qualmt mit Leidenschaft!