Demodikose

Demodikose (Demodexräude, Rote Räude)

Die Demodikose zählt zu den häufigen Erkrankungen bei immungeschwächten Hunden mit abnorm hoher Anzahl von Demodexmilben.


Die Demodexmilbe gehört zu der physiologischen Fauna der Hunde- und Menschenhaut und lebt an der Oberfläche der Haut.


Die Übertragung der Milben erfolgt von der Mutter auf die Welpen in den ersten 2-3 Tagen nach der Geburt.

Sie vermehren sich dramatisch bei einer immunologischen Störung. (auch Stress ist hier ein bedeutender Faktor, z.b. bei Einzug in das neue Heim).
Eine gleichzeitig auftretende Pyodermie (eitrige Entzündung der Haut) trägt zur Immunsuppression bei.

 

Symptomatisch zeigt sich die Demodikose durch Hautveränderungen mit Beginn des 3.-6. Lebensmonat in Form durch Befall von weniger als fünf Hautarealen. Zu sehen sind Erytheme (entzündliche Rötungen der Haut), Alopezie (Haarausfall) meist beginnend im Bereich der Augen (Demodexbrille) mit feiner Schuppung und unterschiedlich starkem Juckreiz. Häufig ist das Gesicht, die Axelhöhlen und die Bereiche der Leistengegend des Patienten betroffen aber auch andere Bereiche können betroffen sein.


Im Anfangsstadium ist die Erkrankung noch relativ gut alternativmedizinisch zu behandeln. Der Schwerpunkt liegt hier im Bereich der Stärkung des Immunsystems, in der Versorgung der entzündlichen Vorgänge der Haut und in der Bekämpfung der Demodexmilben.


In schwerwiegenden Fällen sollte der Patient einem Veterinämediziner vorgestellt werden um dem Tier möglichst schnell seinen quälenden Juckreiz zu nehmen.

Naturheilkundlich kann der Patient in seinem Immunsystem unterstützt werden.