Naturheilverfahren


Homöopathie

Homöopathie (aus dem Griechischen ,,homoios = Ähnliches" und ,,pathein = leiden, aber auch: heilen") gehört zu den klassischen Naturheilverfahren nach Samuel Hahnemann: ,,Wähle, um sanft, schnell, gewiß und dauerhaft zu heilen, in jedem Krankheitsfalle eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden für sich erregen kann, als sie heilen soll."

Heute ist die Behandlung von Groß- und Kleintieren mit homöopathischen Mitteln aus der therapeutischen und landwirtschaftlichen Praxis kaum noch wegzudenken.



Akupunktur

Akupunktur (latain: acus = Nadel, punctio = das Stechen) ist ein Teilgebiet der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Sie geht von der Lebensenergie des Körpers aus, die auf definierten Leitbahnen (Meridianen) zirkuliert und Einfluss auf alle Körperfunktionen hat. Ein gestörter Energiefluss wird für Erkrankungen verantwortlich gemacht. Durch Stiche auf den Meridianen liegenden Akupunkturpunkten soll die Störung im Fluss der Lebensenergie behoben werden.



Phytotherapie

Phytotherapie ist die Anwendung von Pflanzen, Pflanzenteilen oder deren Zubereitungen als Phytopharmaka.

Die moderne Phytotherapie verfolgt grundsätzlich die Therapieprinzipien der naturwissenschaftlich orientierten Medizin. Vor allem bei chronischen Gesundheitsstörungen kann die Phytotherapie eine wirksame und nebenwirkungsarme Alternative oder Ergänzung zu synthetischen Mitteln oder sogar Mittel der Wahl sein.

 

 




Mykotherapie

Die Mykotherapie oder auch Pilzheilkunde ist innerhalb der ganzheitlichen Medizin noch relativ jung.

Ihr Ursprung liegt in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). In der TCM wird das Hauptaugenmerk auf das Verständnis von Gesundheit gelegt. In der Mykotherapie verwendete Pilze werden Vitalpilze genannt. Diese werden seit vielen tausend Jahren schützend, zur Förderung der Gesundheit oder zur Therapie vieler Erkrankungen eingesetzt.

Ihre Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Als nützliche Helferlein haben sie sich zum Beispiel bei Allergien, Erkrankungen des Bewegungsapparates, Diabetes, Herzerkrankungen aber auch zur Unterstützung bei bakteriellen oder viraler Infektionen bewährt.

 

Vitalpilze zählen in Deutschland zu den Nahrungs- ergänzungsmitteln welche die Gesundheit ihres Tieres unterstützen können. Sie gehören nicht zu den Medikamenten.



Blutegeltherapie

Heute begegnet man selten einem Blutegel beim Baden im Teich, denn aufgrund des ehemals grossen Interesses an diesen kleinen Tierchen waren Blutegel bereits vom Aussterben bedroht. Sie stehen heute unter Naturschutz.

Zur Behandlung darf nur eine bestimmte Art eingesetzt werden: Der Hirudo medicinalis. Dieser medizinische Egel wird in Zuchtanlagen kultiviert. So kommen nur gesunde Tiere bei der Blutegeltherapie zum Einsatz.

 

Die Blutegeltherapie zählt  wie der Aderlass oder das blutige Schröpfen zu den so genannten Ausleitungsverfahren, bei denen die Ausscheidung von Schadstoffen über das Blut statt findet. Somit wird der Organismus entlastet.

Das, was die Blutegeltherapie jedoch von allen anderen

Ausleitungsverfahren unterscheidet, ist das Speichelsekret der kleinen Egel, welches sie während des Saugens ins Blut der Patienten geben, Hirudin und Eglin.